Gesunde Haare durch Mikronährstoffe

Haare gehören zu den wichtigsten und unverkennbaren Merkmalen aller Säugetiere, einschließlich des Menschen. Nahezu unser gesamter Körper ist von Haaren bedeckt. Neben ihrer kosmetischen Bedeutung – Kopfhaare gelten in den meisten Kulturen als Schönheitsideal – erfüllen Haare zahlreiche Funktionen. Zu den wichtigsten gehören die Regulierung der Körpertemperatur (Erleichterung der Schweiß- Verdunstung bei Hitze) und die Wärmedämmung (Schließen der Hautporen bei Kälte).

Der Haarfollikel ist die Produktionsstätte der Haare. Damit sie wachsen können, versorgen winzige Blutgefäße am Ende des Haarfollikels die Haarwurzel mit Nährstoffen. Dennoch sind die auf dem Körper sichtbaren Haare (Haarschaft) nichts anderes als tote Zellen. Werden an der Basis des Haarfollikels neue Zellen gebildet, sterben zur gleichen Zeit ältere Zellen ab und werden entlang des Follikels der Kopfhaut entgegengeschoben.

Haare definieren nicht nur unser äußeres Erscheinungsbild, sondern sind auch ein Spiegel unserer Gesundheit im Allgemeinen. So können Haare infolge einer Schilddrüsenerkrankung, z. B. bei einer Unterfunktion der Schilddrüse, glanzlos, schlaff, fein und dünn werden. Störungen der Nebennieren führen mitunter zu trockenem und sprödem Haar und eine Psoriasis (Schuppenflechte) macht sich auf dem Kopf (und an anderen Körperstellen) durch stark schuppende Flecken bemerkbar.

Die sogenannte Alopecia areata ist wiederum eine Krankheit, die ausschließlich die Haare betrifft. Bei dieser Erkrankung greifen die Immunzellen die Haarfollikel an – die Folge ist Haarausfall. In Deutschland sind schätzungsweise 1 Million Menschen von Alopecia areata betroffen. Es gibt derzeit keine Therapie, die diese Haarkrankheit ursächlich heilen kann.

Haarausfall kann ebenfalls durch die Einnahme von Pharma-Medikamenten hervorgerufen werden, wie z. B. Chemotherapeutika, Betablocker (Propranolol, Atenolol), Blutverdünner (Warfarin) und viele Medikamente zur Behandlung von Arthritis, Parkinson und anderen Krankheiten. Auch können chemische Stoffe in Haarpflegeprodukten die Haare schädigen.

Eine gesunde Ernährungsweise ist die einfachste und beste Grundlage für schönes Haar. Mikronährstoffe, wie Omega-3-Fettsäuren, Proteine, B-Vitamine, Folsäure, Zink, Vitamin C und Vitamin E sorgen dafür, dass die Haare kräftig, glänzend und geschmeidig sind. Zusammen mit den Aminosäuren Lysin und Prolin trägt Vitamin C zur Bildung von Kollagen bei, einem Grundbestandteil unseres Körpers. Dieses Protein stützt das Bindegewebe und stabilisiert u.a. die Haare. Vitamin C leistet darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zum Schutz vor Freien Radikalen, aggressiven Sauerstoffverbindungen, die unsere Haare spröde und zerbrechlich werden lassen.

Das Dr. Rath Forschungsinstitut hat die Wirkung einer Mikronährstoff-Kombination aus Vitamin C, Lysin, Prolin und anderen natürlichen Substanzen auf den Haarwuchs untersucht.1 Die Studie wurde mit Mäusen durchgeführt, die wie wir Menschen zu Haarausfall neigten.

Die Mäuse wurden in drei Gruppen aufgeteilt und mit Olivenöl behandelt, welches auf die rasierte Haut der Tiere aufgetragen wurde. Während die Gruppen 1 und 3 einfaches Olivenöl bekamen, war das Öl in der zweiten Gruppe mit der o.g. Mikronährstoff- Kombination angereichert.

Das Dr.-Rath-Forscherteam stellte fest, dass die Mäuse, die das mikronährstoffhaltige Olivenöl erhielten, im Vergleich zu den beiden anderen Versuchsgruppen einen deutlich stärkeren Haarwuchs aufwiesen.

Viele Haarwuchs- und Haarpflegemittel enthalten Unmengen an Chemikalien, die das Haar stark schädigen können. Wer Wert auf volles, schönes Haar legt, sollte deshalb lieber auf natürliche Substanzen zurückgreifen.

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