Wie unser Körper den Krebs besiegt – Teil 1

Krebs ist die zweithäufigste Todesursache der Welt. Laut Prognosen der Internationalen Agentur für Krebsforschung, einer Einrichtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), könnte sich die Zahl der Krebskranken bis zum Jahre 2030 sogar um rund 75 bis 90 Prozent erhöhen – und das, obwohl Jahr für Jahr Unsummen für die Krebsforschung ausgegeben werden. Die Erklärung hierfür ist einfach: Die etablierten Krebsforschungseinrichtungen befassen sich im Wesentlichen mit den bekannten, herkömmlichen Ansätzen der Krebstherapie, verschließen sich aber meist neueren, innovativeren Konzepten.

Das Dr. Rath Forschungsinstitut hat bei der Erarbeitung neuer Erklärungs- und Behandlungsansätze im Bereich Krebs Pionierarbeit geleistet. Wichtiges Augenmerk liegt dabei auf der Bekämpfung der Krebsausbreitung (Metastasierung). Dies ist insbesondere deshalb so bedeutsam, weil Krebsmetastasen – und nicht der Primärtumor – für mehr als 90 % aller Krebstodesfälle verantwortlich sind.

Im Mittelpunkt unserer Forschung steht das Bindegewebe, dessen Stabilität und Unversehrtheit eine grundlegende Voraussetzung dafür ist, die Ausbreitung bösartiger Zellen im Körper zu unterbinden. Unser Ansatz beruht auf der Anwendung natürlicher, ungiftiger Substanzen zur Unterstützung und Optimierung des Bindegewebes und seiner Funktionen.

In zahlreichen Studien haben wir bestätigen können, dass eine synergistisch wirkende – also sich wechselseitig verstärkende – Kombination von Mikronährstoffen (Vitamin C, Lysin, Prolin, Grüntee-Extrakt und andere) die Ausbreitung von Krebszellen sowie weitere entscheidende Krebsmechanismen hemmen kann. Entscheidende Funktionen dieser Mikronährstoff- Kombination sind die Stärkung des Bindegewebes und die Blockade bestimmter Enzyme, die von Krebszellen produziert werden, um das Bindegewebe aufzulösen und in andere Organe zu gelangen (siehe Bild oben). Die Wirksamkeit der o. g. Mikronährstoff- Kombination ist von uns an über 60 verschiedenen Krebszellarten nachgewiesen worden.

Kürzlich haben die Wissenschaftler des Dr. Rath Forschungsinstituts einen weiteren Beweis für die zentrale Rolle von gesundem Bindegewebe in der Krebsbekämpfung geliefert und damit ein Konzept bekräftigt, das vor mehr als 20 Jahren von Dr. Rath aufgestellt wurde.

Nach diesem Konzept führt langanhaltender Vitamin- C-Mangel zu einer Schwächung und Instabilität des Bindegewebes, die der Körper mithilfe eines einzigartigen Reparaturmoleküls namens Lipoprotein(a) [Lp(a)] zu überbrücken versucht, welches als temporärer Ersatzstoff für Vitamin C zum „Abdichten“ des Bindegewebes herangezogen wird. Diese Funktion von Lp(a) kommt auch bei Krebs zum Tragen: Als Bestandteil eines durch Vitamin-C-Mangel geschwächten Bindegewebes trägt Lp(a) dazu bei, Krebszellen an ihrer Ausbreitung im Körper zu hindern.

Zur Bestätigung dieses Konzepts haben wir Studien mit einem einzigartigen Maus-Modell durchgeführt, welches eigens an unserem Forschungsinstitut entwickelt wurde. Dieses Modell ahmt zwei wichtige Aspekte nach: 1. die Unfähigkeit, körpereigenes Vitamin C herzustellen; 2. stattdessen Lp(a)-Moleküle zu produzieren. Unser Maus-Modell stellt damit ein Ereignis der menschlichen Evolution nach, das vor über 40 Millionen Jahren in unseren Vorfahren stattgefunden hat.

Anhand dieses Modells konnten wir eindeutig nachweisen, dass Lp(a) vom Körper als Vitamin-C-Ersatz eingesetzt wird, um brüchige Blutgefäßwände instand zu setzen. In letzter Konsequenz führt dieser Reparaturprozess zu Atherosklerose, der Hauptursache für Herzinfarkt und Schlaganfall.¹

Unsere neueste Studie² an diesem Maus-Modell befasste sich mit den natürlichen Mechanismen des Wachstums und der Entwicklung von Krebszellen. Dabei gingen wir insbesondere der Frage nach, ob Lp(a) bei Krebs eine ähnliche Funktion wahrnimmt wie bei der Herz-Kreislauf-Erkrankung, nämlich die eines Ersatzmoleküls für Vitamin C. In der Tat stellten wir fest, dass Lp(a) ein wichtiger Stabilitätsfaktor für das Bindegewebe ist, der zu einer verminderten Entwicklung von Primärtumoren und Metastasen beiträgt. Weitere Details hierzu erfahren Sie in der nächsten „Wahr“-Ausgabe.

Quelle

  1. J. Cha, A. Niedzwiecki, M. Rath; Am J Cardiovasc Dis 2015;5(1):53-62
  2. J. Cha, MW Roomi, et. al, Int J Onco 49:895-902, 2016
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3 Comments

  1. Bald werden wir auf dem Mars landen aber unsere großartige Medizin kann Krebs nicht heilen. Warum? Antwort ist sehr einfach. Wir haben ein Gesetz noch aus den Reichstagen der 30` Jahren der besagt das die Ärzte sich um Symptome zu kümmern haben und nicht um die Ursache. Dem nach entwickelt auch die Pharma Industrie Medikamente die Symptome behandeln und nie die Ursache bekämpfen. Dazu schaffen die Medikamente, die man länger einnehmen muss, noch weitere Krankheiten. Und jetzt haben wir den Salat.
    Da der krebs, wen er ausbricht, sehr Aggressiv ist und die Ärztliche Methode die Symptome zu behandeln nicht so wirksam gegen Krebs ist, um so schwieriger ist die Behandlung. Pharma forscht nach einer Tablette die den Krebs in Schah halten kann. Wenn man die Tablette absetzt Kommt der Krebs zurück – das ist die Marketing Idee der Pharma Industrie. Allerdings Problem bei so einer Tablette ist das der Krebs sehr aggressiv wirkt, schwer zu behandeln ist und so einer Tablette sehr schwer zu finden ist. Um Krebs zu besiegen braucht man viel Glück richtige Heiler und viel Gebet und vor allem ein ausgeglichenes Alkalisches Organismus den in einer Alkalische Umgebung kann sich der Krebs nicht weiter entwickeln er wird ausgetrocknet.
    So lange dieser Gesetz so bestehen bleibt wird für unsere Gesundheit kaum was getan. Selbst die Experten sagen 80% auf dem Markt vorhandenen Pharma Medikamenten sind nutzlos und unsere Gesundheit wird immer teurere.

  2. Nicht mit der Heilung von Krankheiten macht die Pharmaindustrie Ihr Geschäft, sondern mit chronischen und zum Teil sogar erfundenen Krankheiten. Krankheiten zu heilen, wohl möglich ohne Folgeschäden, wäre wirtschaftlicher Selbstmord!
    Es ist deshalb auch völlig logisch, dass alles und jeder angegriffen und verunglimpft wird, der ihre Umsätze gefährdet. 🙂 Ich würde sagen, je mehr es angegriffen wird, um so wirksamer muss es wohl sein!
    Letzten Sommer hab ich auf 3SAT einen Bericht gesehen, in dem sehr schön gezeigt wurde welchen übergroßen Einfluss die Pharmaindustrie auf die Ausbildung von Ärzten hat (in dem sie Dozenten, befristet auf ein Semester, finanziert) und dass sie an Universitäten medizinische Forschung finanziert. Dabei aber das Recht hat die Ergebnisse zu verändern und eine Veröffentlichung zu verbieten!
    Medizinjournalisten und Ärzte, die zu luxuriösen Kongressen eingeladen werden, Medienkonzerne, die Angst um Werbeeinnahmen haben, und natürlich die Lobbyisten werden dafür sorgen, dass sich solche Erkenntnisse nie durchsetzen.

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