Anwendungsbeobachtung bestätigt Ergebnisse des Dr. Rath Forschungsinstituts

Um den Nutzen kombinierter Pflanzenstoffe bei Borreliose weiter wissenschaftlich zu dokumentieren, hat die Dr.-Rath-Forschung ein Pilotprojekt mit einer privatärztlichen Institution durchgeführt. Wichtige Fragestellung dabei: Welchen Einfluss haben Pflanzenstoffe bei Betroffenen mit chronischer Borreliose.

Der Beobachtungszeitraum der Pilotstudie umfasste sechs Monate. Teilnehmer waren 17 Patienten mit diagnostizierter Post-Lyme-Erkrankung (chronische Borreliose, fortgeschrittene Stadien) mit unterschiedlicher Ausprägung der Borreliose-Symptome. Antibiotika-Therapien wurden nach Leitlinie bei allen Teilnehmern zuvor durchgeführt und abgeschlossen.

Als grundlegende Therapie der privatärztlichen Einrichtung wurde eine sogenannte Insulin-Potenzierte-Therapie (IPT) an zwei Tagen pro Woche durchgeführt, wobei insgesamt zehn Behandlungen stattfanden.

Gleichzeitig zu dieser IPT-Anwendung erhielten die Teilnehmer an den IPT-freien Tagen eine ausgewählte Pflanzenstoff-Kombination. Die Einnahme der Pflanzenstoff-Kombination wurde ab der sechsten Woche über den Gesamtzeitraum von sechs Monaten ohne weitere Begleittherapie bis zum Abschluss der Anwendungsbeobachtung fortgesetzt.

Zur Erhebung des Gesundheitsstatus der Teilnehmer wurden verschiedene Methoden mit guter Aussagekraft angewandt. Basis der Borreliose-Diagnose: eine ausführliche Allgemein- Anamnese (einschließlich der Erfassung des psychischen Status) sowie eine gründliche Borrelien-Anamnese zur Erhebung von speziellen Borreliose-Symptomen.

Berücksichtigt wurden drei Symptomatik-Gruppen

Hauptsymptome: Energielosigkeit, Müdigkeit, Erschöpfung, Ausdauerschwäche, Muskel-, Gelenk- und Knochenschmerzen, Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen. Abbildung 1 zeigt, dass der Großteil (82,4 %) der Patienten stark unter den Hauptsymptomen der Borreliose-Erkrankung litt.

Nebensymptome: Schwindel, Sehstörungen und Herzrhythmusstörungen. In Abbildung 2 ist die Verteilung der Ausprägung der genannten Nebensymptome abgebildet.

Weitere Symptome: psychische und außergewöhnliche Symptome, wie Depression, Gereiztheit, Panik- und Angstattacken, Aggression, Neuropathie und Lähmungen. Abbildung 3 fasst die Ergebnisse der Anamnese dieser Symptome zusammen.

Für die Dokumentation der Erfahrungswerte wurde nach jeweils drei und sechs Monaten eine ausführliche Anamnese durchgeführt. Die entsprechenden Daten sind Schwerpunkt der nachfolgenden Berichterstattung.

Sowohl die Hauptsymptome als auch die Nebensymptome und neurologischen Symptome der Teilnehmer zeigten zu Beginn der Anwendungsbeobachtung teils stark ausgeprägte gesundheitliche Einschränkungen und machen die enorme Belastung deutlich, die mit einer Borreliose-Infektion einhergeht.

Umso wichtiger ist es, geeignete natürliche Maßnahmen zu entwickeln, die insbesondere auch in späteren Stadien greifen, um der durch die bakterielle Infektion hervorgerufenen Belastungen Herr zu werden.

Hauptsymptome

Abbildung 1: Ausprägung der Hauptsymptome bei Borreliose-Patienten

+++ schwere Symptomatik,
nicht arbeitsfähig

Nebensymptome

Abbildung 2: Ausprägung der Nebensymptome bei Borreliose-Patienten

++ leichtere Symptomatik,
eingeschränkt arbeitsfähig

Weitere Symptome

Abbildung 3: Ausprägung der neurologischen Symptome bei Borreliose-Patienten

+ wiederkehrende leichte Beschwerden;
- keine Beschwerden;

Zusammenfassung der Ergebnisse

Die nachfolgende Darstellung fasst die Ergebnisse der Erfassungsbögen insgesamt zusammen. Sie spiegeln auf beeindruckende Weise wider, welche Möglichkeiten mit Mikronährstoffen bereits innerhalb eines sechsmonatigen Anwendungszeitraums gegeben sind (Abbildung 4).

Verbesserung des Gesundheitszustands

Abbildung 4: Veränderung des Gesundheitsstatus nach sechsmonatiger Anwendung von Zell-Vitalstoffen

  • Bei acht von 17 der betroffenen Teilnehmer zeigte sich eine deutliche Verbesserung des Gesundheitszustands nach sechsmonatiger Anwendung von Mikronährstoffen. Um eine vollkommene Beschwerdefreiheit anzustreben, ist eine Weiterführung der synergistischen Unterstützung mit der ausgewählten Pflanzenstoff-Kombination und weiteren Mikronährstoffen empfehlenswert.
  • Drei der betroffenen Teilnehmer berichteten nach einer Anwendungsdauer von sechs Monaten bereits von einer vollkommenen Beschwerdefreiheit, sowohl physisch als auch psychisch bei sehr gutem Energiestatus. Die Arbeitsfähigkeit war wieder hergestellt.

Die Ergebnisse dieser beiden Gruppen sind in Säule 1 (64,7 %) zusammengefasst (Abbildung 4).

  • Bei zwei von 17 Teilnehmern wurde eine leichtgradige Verbesserung der Symptome erzielt (Säule 2, 11,8 %). Bei vier von 17 konnte keine erkennbare Besserung aufgezeigt werden (Säule 3, 23,5 %). Die Anwendung von Mikronährstoffen wurde hier vorzeitig ausgesetzt. Hintergrund sind möglicherweise Anzeichen einer Jarisch-Herxheimer- Reaktion, bei der durch die Zerstörung und den Zerfall von Bakterien Stoffe freigesetzt werden, auf die der menschliche Körper mit vorübergehenden Beschwerden reagiert, die einigen Symptomen der Borreliose gleichkommen.

Fazit

Trotz der starken Ausprägung der Borreliose-Symptomatik bei allen teilnehmenden Betroffenen zu Beginn der Beobachtung berichten rund zwei Drittel (64,7 %) der Teilnehmer von einer enormen Besserung des Gesundheitszustands bereits nach sechs Monaten Mikronährstoff-Anwendung. Aus diesem Grund zogen die begleitenden Therapeuten der privatärztlichen Praxis das Fazit, dass die synergistische Anwendung mit Pflanzenstoffen und Mikronährstoffen in Zukunft in jeden Therapieansatz gegen Borreliose als Langzeitgabe integriert werden sollte.