Naturheilkundliche Forschung der Zellular Medizin zeigt neue Wege bei Borreliose auf

Der Suche nach natürlichen Alternativen zur Antibiotika-Therapie wurde in den letzten Jahren nur ein überschaubares Maß an Aufmerksamkeit geschenkt. Entsprechend gering sind die Möglichkeiten, auf effektive Naturheilverfahren zurückzugreifen.

Durch ein Forschungsprojekt des Dr. Rath Forschungsinstituts für Zellular Medizin in Kalifornien, das sich explizit der Borreliose gewidmet hat, konnte nun der Nachweis erbracht werden, welche Möglichkeiten mit Naturstoffen – insbesondere in kombinierter Form – im Kampf gegen diese Infektionskrankheit gegeben sind.

Veröffentlicht wurde die Forschungsarbeit in einem der weltgrößten Internetportale für wissenschaftliche Arbeiten (PubMed), das für jedermann frei zugänglich ist. Die Ergebnisse der Studie machen deutlich: Ausgewählte Pflanzenstoffe zeigen in der frühen Phase der Infektion vergleichbare Wirkungen wie Antibiotika. Ferner sind sie in der Lage, auch in späteren Stadien der Erkrankung wirkungsvoll auf die Borreliose-Erreger einzuwirken, wohingegen Antibiotika an ihre Grenzen stoßen.

Wesentliche Fakten der Untersuchung im Überblick

Von grundlegender Bedeutung ist die antibakterielle Wirkung ausgewählter Pflanzenstoffe. Ferner galt es, deren Potential zu erhöhen, indem mehrere pflanzliche Komponenten miteinander kombiniert wurden. Dabei wurden stets auch die unterschiedlichen Borrelien-Formen betrachtet (aktive Form/Spirochäten, Rundform, Biofilm).

In der ersten Versuchsreihe wurde die definierte Pflanzenstoff-Kombination auf ihre Wirksamkeit zur Abtötung von Spirochäten erforscht. Verglichen wurde diese Wirkung mit dem Effekt von Doxycyclin, einem gängigen Antibiotikum, das in der Therapie gegen Borreliose eingesetzt wird.

Nach einer Einnahmedauer von sieben Tagen haben Mikronährstoffe eine ähnliche Wirkung wie das antibiotische Doxycyclin bei der Abtötung der Spirochäten.

Die Abbildung oben zeigt, dass die eingesetzten Pflanzenstoffe nach einer Anwendungsdauer von drei bis sieben Tagen eine ähnliche Anti-Spirochäten- Wirkung aufweisen wie Antibiotika. Bis zu 75 % der Spirochäten konnten in dieser Versuchsreihe eliminiert werden.

In der zweiten Versuchsreihe wurden dieselbe Pflanzenstoff-Kombination und dasselbe Antibiotikum bezüglich der Wirksamkeit beim Abtöten der Rundform von Borrelien untersucht. Hier zeigte sich, dass die untersuchten Pflanzenstoffe deutlich wirksamer sind als Doxycyclin.

Pflanzenstoffe sind bei der Rundform wesentlich wirksamer als das Antibiotikum Doxycyclin.

Wie in dieser Abbildung dargestellt, ist Doxycyclin im Rundform-Stadium kaum wirksam, und der Anteil an abgetöteten Bakterien ist unter Einfluss des Antibiotikums entsprechend gering (schwarze Linie). Im Gegensatz dazu starben nach sieben Tagen unter Einfluss der ermittelten Pflanzenstoffe rund 50 % der Borrelien in der Rundform (rote Linie).

In der dritten Versuchsreihe wurde die Wirksamkeit der ausgewählten Pflanzenstoffe auf die Auflösung bereits bestehender Borrelia-Biofilm- Nester untersucht. Auch hier stellte sich heraus, dass Pflanzenstoffe deutlich wirksamer bei der Abtötung der Borrelia-Kulturen sind als Antibiotika. Sie reduzieren den Prozentsatz des Borrelia-Biofilms auf die Hälfte (siehe folgende Abbildung).

Mikronährstoffe sind wirksamer als antibiotisches Doxycyclin bei der Abtötung des Borrelia-Biofilms.

Fazit

Die Untersuchungen des Dr. Rath Forschungsinstituts beweisen, dass Pflanzenstoffe als wirksame Hilfe gegen Borreliose auslösende Borrelien- Arten eingesetzt werden können. Dies ist umso bemerkenswerter, da sie sowohl aktive als auch latente Bakterien- Formen bekämpfen können.

Besonders wirkungsvoll zeigen sich ausgewählte Pflanzenstoffe, wenn sie in synergistischer Kombination vorliegen und potenzierende Effekte mit höherer Wirksamkeit hervorgerufen werden.

Für tiefergehende Informationen empfehlen wir die vollständige Studiendokumentation unter: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26457476