Persönliche Anwendungserfahrungen dokumentieren Verbesserungen des Allgemeinbefindens

Neben der wissenschaftlichen Forschung ist die Dokumentation von persönlichen Erfahrungswerten von großer Bedeutung. Parallel zur vorab beschriebenen Anwendungsbeobachtung wurden deshalb mittels einer Umfrage Ergebnisse einer längerfristigen Anwendung ausgewählter Pflanzen- und Mikronährstoffe erfasst und ausgewertet.

Ausschlaggebend bei dieser Erfassung war das Allgemeinbefinden von Betroffenen. In die Auswertung einbezogen wurden 23 aussagekräftige Antwortbögen. Die erste Umfrage zur Erfassung von Erfahrungswerten wurde nach einer Mikronährstoff-Einnahmedauer von drei Monaten durchgeführt, die zweite Umfrage nach sechs Monaten.

Die Umfrageteilnehmer haben in unterschiedlichem Maße unter einzelnen der im Folgenden aufgeführten Borreliose- Symptome gelitten, die häufig phasenweise auftraten: Wanderröte, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Kribbeln in Händen/Füßen, Taubheitsgefühle/ Empfindungsstörungen in den Beinen, Herzrasen, Wundheitsgefühl im Herzbereich, Herz- und Schwächeattacken, Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Schlafstörungen, Muskelschwäche, Gelenkprobleme, geschwollene Füße und neurologische Störungen.

Ergebnisse der Umfrage
nach drei Monaten

Abbildung 1: Veränderung des Allgemeinbefindens nach drei Monaten der Anwendung von Zell-Vitalstoffen

Ergebnisse der Umfrage
nach sechs Monaten

Abbildung 2: Veränderung des Allgemeinbefindens nach einer Zell-Vitalstoff-Anwendung von sechs Monaten im Vergleich zu vor Beginn der Mikronährstoff-Anwendung

Zwischenbericht zeigt erste Erfolge

14 von 23 der Befragten berichteten bereits nach drei Monaten von einer Besserung ihres Allgemeinbefindens. Acht Teilnehmer gaben zum Zeitpunkt der Abfrage an, noch keine Änderung bemerkt zu haben. Eine Person berichtete von einem vorübergehenden Unwohlsein nach Zell-Vitalstoff- Einnahme (Abbildung 1).

Ergebniserfassung nach sechs Monaten zeigt weitere Verbesserungen

Die zweite Erfassung fand nach einer Anwendungsdauer von sechs Monaten statt. Zum Zeitpunkt dieser Auswertung hatten 19 der 23 Teilnehmer diesen Anwendungszeitraum abgeschlossen. Es wurde erhoben, inwieweit sich der Gesundheitszustand im Vergleich zu vor Beginn der Zell- Vitalstoff-Anwendung verändert hat.

Neun der 19 Umfrageteilnehmer gaben an, dass ihr persönliches Befinden deutlich besser war als vor Beginn der Einnahme. Fünf Befragte berichteten davon, dass ihr Gesundheitszustand etwas besser als vor Beginn der Einnahme von Zell-Vitalstoffen war, und fünf Teilnehmer stellten keine Veränderungen fest (Abbildung 2).

Die folgende Auflistung zeigt einen Ausschnitt von Veränderungen, die sich bei Teilnehmern nach der Anwendung einer speziellen Zell-Vitalstoff-Kombination bemerkbar gemacht haben:

  • Roter Hof und andere Hautveränderungen sind zurückgegangen
  • Allgemeinbefinden und Energiestatus haben sich verbessert
  • Schübe haben sich verringert, und Schmerzen wurden gelindert
  • Taubheitsgefühl, Hitzewallungen, Kopf- und Gelenkschmerzen sind verschwunden
  • Schwächezustände, Herzrasen und Kurzatmigkeit sind seltener geworden
  • Gewicht hat sich normalisiert

Ergebnisse lassen auf langfristige Anwendung schließen

Die Ergebnisse der Umfrage machen deutlich, dass eine längerfristige Anwendung von Pflanzen- und Mikronährstoffen gegen Borreliose empfehlenswert ist.

Zusammenfassung und Ausblick

Die Symptome einer Borreliose- Erkrankung lassen sich durch Antibiotika-Gabe häufig lindern, und die Krankheitserreger können zu hohen Teilen eliminiert werden. Dies gilt insbesondere in den frühen Phasen der Erkrankung, zeitnah nach einer Infektion. Dennoch tritt bei dieser Behandlungsmethode nicht selten ein Wiederaufleben der Erkrankung ein, da die Erreger sich den Antibiotika durch verschiedene Mechanismen entziehen können. Das Problematische daran ist, dass der Patient sich zunächst besser fühlt, in Wirklichkeit können sich die Borrelien aber unbemerkt im Körper verbreiten und verheerende Schäden anrichten.

Hinzu kommt, dass die Symptome, die sich in späteren Krankheitsstadien zeigen, häufig fehldiagnostiziert werden. Grund hierfür ist, dass sich die Symptome keiner speziellen Krankheit direkt zuordnen lassen. Die Folge ist eine fehlerhafte Behandlung, die die Symptomatik durch Schwächung des Immunsystems noch weiter verschlimmern kann.

Die Arbeiten am Dr. Rath Forschungsinstitut sowie weitere Dokumentationen zeigen, dass Pflanzen- und Mikronährstoffe zur Unterstützung bei Borreliose auch in fortgeschrittenen Krankheitsstadien erfolgreich eingesetzt werden können. Die Wirkung basiert dabei zum einen auf der Stärkung des Immunsystems, zum anderen greifen die Zell-Vitalstoffe alle drei Borrelien-Formen (Spirochäten, Rundform und Biofilm) direkt an und tragen so zu deren Zerstörung bei.

Besonders bemerkenswert ist das Ergebnis, dass Pflanzen- und Mikronährstoff- Synergien im Gegensatz zu Antibiotika auch in fortgeschrittenen Krankheitsstadien der Borreliose-Erkrankung einen hohen Nutzen zeigen. Dies beweist noch einmal mehr die Überlegenheit von Naturstoffen gegenüber herkömmlichen Antibiotika im Kampf gegen Borreliose, insbesondere in späteren Stadien.

Aus diesem Grund sollte – bei gleichzeitiger Führung eines gesunden Lebensstils – die Anwendung von Mikronährstoff-Synergien zukünftig in jedem Therapieansatz gegen Borreliose als Langzeitgabe eingebaut werden.

Literaturverzeichnis

In vitro evaluation of antibacterial activity of phytochemicals and micronutrients against Borrelia burgdorferi and Borrelia garinii,
A. Goc, A. Niedzwiecki and M. Rath, 2015, Journal of Applied Microbiology, 119(6):1561-1572

The anti-borreliae efficacy of phytochemicals and micronutrients: an update,
A. Goc and M. Rath, 2016, Therapeutic Advances in Infectious Disease, 3(3-4):75-82